Thermomix® TM7: 7 Funktionen, die den Küchenalltag wirklich verändern
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Auf dem Datenblatt stehen über 30 Kochmodi. Beeindruckend — aber wenig hilfreich, wenn man wissen will, was sich im Alltag tatsächlich ändert. Wir haben die Funktionen herausgegriffen, die man nach ein paar Wochen wirklich regelmäßig benutzt.
1. Das 10-Zoll-Display — der unterschätzte Unterschied
Ein großer Touchscreen klingt nach Marketing, bis man mit mehligen Händen ein Rezept weiterblättert. Auf dem 10-Zoll-Display bleiben Schritt, Zutatenmenge und Timer gleichzeitig sichtbar. Man hört auf, zwischen Handy und Gerät hin und her zu wechseln — und genau das macht den Unterschied zwischen „ich koche mit Anleitung“ und „ich koche“.
2. Kochen mit offenem Mixtopf
Die Funktion, die klassische Küchenmaschinen nicht haben. Saucen lassen sich einkochen, Risotto unter Sicht aufgießen, Meeresfrüchte auf den Punkt garen. Wer schon einmal eine Sauce blind hat reduzieren müssen, weiß, warum das mehr ist als ein Detail.
3. Sous-vide, Fermentieren, Slow Cooking
Drei Techniken, die sonst je ein eigenes Gerät erfordern — oder viel Erfahrung. Der TM7 hält die Temperatur präzise genug, dass sie zu Hause reproduzierbar gelingen. Fermentieren ist dabei der Modus, den die meisten zuerst unterschätzen und dann am häufigsten nutzen.
4. Anbraten im Mixtopf
Zwiebeln anschwitzen, Fleisch scharf angehen lassen, dann direkt weiterkochen: ein Topf statt drei. Der praktische Gewinn liegt weniger beim Kochen selbst als beim Abspülen danach.
5. Der große Varoma®
Dampfgaren auf zwei Ebenen, während im Mixtopf darunter die Beilage köchelt. Gemüse, Fisch und Fleisch bleiben schonend gegart, Vitamine und Nährstoffe erhalten. Für Meal Prep ist das die effizienteste Funktion des Geräts — ein Durchgang, mehrere Portionen.
6. Die integrierte Waage
Messbereich von 1 bis 3.000 g, direkt im Mixtopf. Klingt banal, spart aber jede zusätzliche Schüssel. Beim Backen, wo es auf Gramm ankommt, wiegt man einfach der Reihe nach ein.
7. Der Vorspülmodus
Die unspektakulärste Funktion der Liste — und die, die am häufigsten läuft. Wasser rein, Modus starten, weiterkochen. Der Punkt, an dem viele Küchengeräte im Schrank verschwinden, ist nämlich nicht das Kochen, sondern das Reinigen.
Und der leise Motor?
Kein Kochmodus, aber für offene Wohnküchen relevanter als jede Funktion auf dieser Liste. Wer im selben Raum kocht, in dem andere sitzen, merkt den Unterschied sofort.
Fazit
Die Zahl der Kochmodi ist nicht das eigentliche Argument. Entscheidend ist, dass die Funktionen ineinandergreifen: anbraten, aufgießen, dampfgaren und wiegen passieren in einem Gerät, ohne Umräumen. Das spart weniger Zeit beim einzelnen Gericht als über die Woche gerechnet.
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Zum ProduktThermomix® und Varoma® sind eingetragene Marken der Vorwerk-Gruppe.
